Befundaufnahme
der Osteopathie beim Menschen - Befundaufnahme bei Pferd
und Hund
Befundaufnahme bei der Human Osteopathie
Der Osteopath erfasst zunächst in einem ausführlichen
Gespräch alle Faktoren aus dem Leben des Menschen. Die komplette
Krankengeschichte (Anamnese), psychologische und soziale Gegebenheiten
und das Umfeld des Patienten muss in die Befundaufnahme einbezogen
werden. Alle Informationen über den Patienten, wie Ernährung,
Appetit, Temperaturempfinden, Funktion der Sinnesorgane, Schlaf
etc. vervollständigen das Gesamtbild des Patienten, den
die Osteopathie als Einheit behandelt.
Unter Einbeziehung der Krankengeschichte und der Diagnose der
klassischen Medizin untersucht der Osteopath den Patienten.
Durch Ertasten und mit Bewegungstests erkennt die Osteopathie
Bewegungsverluste
im gesamten Körper. Der Osteopath stellt Zusammenhänge
zwischen der Krankheitsgeschichte, den Befunden und den Symptomen
des Patienten her, wodurch die ursächliche Störung
erkannt werden kann. Hier fängt die Osteopathie mit der
Behandlung an.
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Befundaufnahme der Osteopathie
für
Pferde und Hunde
Der Osteopath erfasst auch beim Tier die komplette
Anamnese. Pferd oder Hund werden zunächst genau beobachtet.
Dabei wird auf Asymmetrien geachtet und der komplette Bewegungsapparat
bei unterschiedlichen Gangarten überprüft.
Das Pferd wird in der Regel auf hartem und weichem Boden
und unter dem Reiter geprüft. Außerdem wird die
Passgenauigkeit des Sattels, der Hufbeschlag und die Trense
beurteilt. Die Funktionsfähigkeit der Muskulatur wird getestet,
ebenso die Gelenkbeweglichkeit, der Zustand des Bindegewebes
und die Gleitfähigkeit des peripheren Nervensystemes. Die
Ursachen für Bewegungsstörungen können so erkannt werden.
Bei Hunden wird zusätzlich die Organbeweglichkeit befunden.
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